Archiv für Oktober 2010

“So, wie es ist, bleibt es nicht!”

Der …umsGanze!-Kongress zu Arbeit und Krise
3.- 5. Dezember 2010 | Ruhr Universität Bochum

Anfang Dezember steigt in Bochum der zweite bundesweite Kongress von …umsGanze! Es geht um „Arbeit und Krise“, also um die Wurzeln gesellschaftlicher Herrschaft und Ohnmacht im Kapitalismus. Und dabei natürlich auch um die aktuelle Konjunktur rassistischer und chauvinistischer Krisenverarbeitung. Gerade jetzt, wo Staat und BürgerInnen reaktionär aufdrehen, wollen wir uns Zeit nehmen, um über grundsätzliche Fragen zu diskutieren, und die Waffen der Kritik zu schärfen.

Alle Infos & Updates auf unserer Sonderseite: kongress.umsganze.de

Gute Arbeit!

 Das umsGanze!-Bündnis gratuliert zur Krise

Die Öffentlichkeit blickt mit einer Mischung aus Entsetzen und Faszination auf die Entwick­lung der Konjunkturdaten. Fachthemen von »Börsianern« und anderen Wirtschaftsmeteo­rologen wie Aktieni­ndizes, Staatsschuldenstände und Kreditrisiken berauschen das Publi­kum. Wenn selbst in Euro­pa Banken pleite gehen und Staaten zahlungsunfähig werden – und nicht nur in »Schwarzafri­ka« oder wo sonst der Pfeffer wächst –, dann verbreiten sich sogar hierzulande Zweifel an der »Nach­haltigkeit« der herrschenden Gesellschaftsord­nung.
Doch auch in weniger krisenhaften Zei­ten ist der Kapitalismus Quell beständiger Un­sicherheit, Armut und Erpressung. Die derzeitige Kri­se ist kein bloßer Betriebsunfall, son­dern Resultat der allgemeinen Prinzipien kapitalistischer Ver­wertung. Die Tendenz zu übergreifenden ökonomischen Krisen ist im Kapitalismus selbst angelegt. Eine über an­onyme Märkte vermittelte und gerade deshalb gnadenlose Konkurrenz zwingt das Ka­pital immer wieder zu riskanten, in der Regel kreditfinanzierten Investitionen, die sich im Nachhine­in als unren­tabel erweisen können. Das gilt für einzelne Kapitale, und um ein vielfa­ches verstärkt auch für gan­ze Branchen und Volkswirtschaften. Staat, Kapital und Lohnar­beit sind die grundlegenden Formen dieses Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisses. Es wird tagtäglich von Menschenhand reprodu­ziert, und kann deshalb auch von Men­schenhand überwunden werden. Im Interesse einer nüchter­nen Lagebeurteilung rekapitu­lieren wir die gegenwärtigen Glanzleistungen der kapitalistischen Ord­nung.

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Vortrag zu Studentenverbindungen

Einführender Vortrag zur Kritik an studentischen Verbindungen.

In Deutschland gibt es ungefähr 1.000 Studentenverbindungen mit ca. 22.000 studierenden Mitgliedern und 135.000 Alten Herren. Organisiert sind sie in Corps, Burschenschaften, Landsmannschaften, Sänger- und Turnerschaften, Gildenschaften etc.
Die verschiedenen Arten von Studentenkorporationen unterscheiden sich in einigen Punkten voneinander, sie haben allerdings auch Gemeinsamkeiten die ihre Ursprünge im 19. Jahrhundert haben und bis heute gültig sind. Ein Beispiel hierfür ist das Lebensbundprinzip: Einmal korporiert – immer korporiert.
Die Veranstaltung soll über die Geschichte sowie die Gegenwart der Studentenverbindungen in Deutschland und Österreich informieren, sowie ihre reaktionären Traditionen, Ideologien und Strukturen beleuchten.

Mit zwei VertreterInnen der Gruppe Gegenstrom Göttingen

Freitag | 29.10. | 18 Uhr | Autonomicum (Blauer Turm, Uni)

VeranstalterIn: Basisdemokratisches Bündnis

Weitere Veranstaltungen:
Sonntag 31.10.2010 | 19:30 | Cafe Kabale | «Diskriminierungsfreie Szenen für alle!» Vortrag von GLADT e.V. >>

Montag 01.11.2010 | 19.30 | Autonomicum | „Selbsorganisationskompetenzen – Vom Wollen und Können.“ Eine Veranstaltung von 180° mit Tom Novak >>

Dienstag 02.11.2010 | 20:00 | Autonomicum | Welcome to the machine – Kritische/linke Gruppen stellen sich vor >>

Veranstaltungsreihe: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus –
9. November 2010 – 30. Januar 2011 >>

Strassen aus Zucker #4

 Die vierte Nummer der “Straßen aus Zucker” ist eine Sonder- und Kooperationsausgabe gegen den „Tag der Deutschen Einheit“ 2010 und die offiziellen Feierlichkeiten in Bremen.
Hierfür haben sich im Redaktionsteam neben T.O.P. B3rlin und communisme sucré auch Gruppen von „Junge Linke gegen Kapital und Nation“ aus Berlin, Hannover, London und Bremen zusammengefunden. Neben Texten zum Schwerpunkt Nation und Deutsche Einheit enthält die Zeitung ein Interview mit Dirk von Lowtzow (Tocotronic) sowie verschiedene Statemts von Musik- bzw Bandprojekten zur Frage “stolz auf Deutschland?”.
Zu beziehen ist die “Straßen aus Zucker” kostenlos über ihre Homepage. Zum online Lesen hier als PDF

Kein Tag für Deutschland!

 Mindestens 2300 Teilnehmende zählte die Demonstration am 2. Oktober gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Bremen.


  • Kurzbericht auf indymedia.de >>
  • Kurzbericht mit vielen links bei „end of road“ >>
  • Fotodokumentation >>
  • Artikel in der TAZ >>
  • Aufruf des …umsGanze! Bündnisses & der Basisgruppe Antifa Bremen html| pdf | ebook
  • Bündnis gegen den 3.Oktober Bremen >>