+++FÄLLT LEIDER AUS+++ „Hardcore ist Nazifrei! Wirklich?“

Leider müssen wir die Veranstaltung krankheitsbedingt absagen.
Wir holen diese aber nach.

Nicht erst seit dem der Göttinger Neonazi Timo Schubert sich “Hardcore” als Wortmarke sichern lassen wollte, muss sich die Hardcoreszene mit (extrem) rechten Tendenzen befassen. Bereits seit den Anfangstagen von Hardcore-Punk gibt es immer wieder Bands und ProtagonistInnen, die ihr reaktionäres Weltbild in die „Szene“ einfließen lassen. Spätestens seit den 90er Jahren versuchen Neonazis aktiv “Hardcore” für sich zu nutzen. Als Musik-, als Kleidungs- oder einfach als Lifestyle ist “Hardcore” in der gegenwärtigen extrem rechten Erlebniswelt nicht mehr wegzudenken. Mit dem “National Socialist Hardcore” verliehen sich Neonazis einen jungen, (vermeintlich) modernen und aggressiven Habitus, der die Attraktivität der rechten Szene weiter gesteigert hat.
Doch wie konnte es dazu kommen? Wie konnten sich reaktionäre und “rechte” Einstellungen in der schon immer heterogenen Hardcore-Szene etablieren? Ist diese Entwicklung zufällig oder war sie absehbar?

Wir begeben uns zusammen mit Ingo Taler, dem Autor des Buchs „Out of Step. Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption“ auf Spurensuche.
Dabei werden zum einen, die gemeinsamen Schnittpunkte zwischen Hardcore-Punk und (extrem) rechtem Gedankengut beleuchtet; zum anderen beschreibt der Referent den musikalischen Wandel in der Neonazi-Szene vom Rechtsrock zum “National Socialist Hardcore”.
Nach dem inhaltlichen Input wollen wir zusammen mit euch über mögliche Gegenstrategien diskutieren.

Freitag 31.05. | 19.00 Uhr |JuzI

Im Anschluss an die Veranstaltung findet noch ein Konzert der Konzertgruppe Doomian mit „Inner Conflict“ und „Todeskommando Atomsturm“ statt.“

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