Am 3. April 2010 beschädigten Unbekannte die Ausstellung „Zwangsarbeit für den ,Endsieg` das KZ Mittelbau-Dora 1943-1945″ in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB). Die Wanderausstellung informierte anhand zahlreicher Dokumente, Fotos, Erinnerungen und weiterer Quellen über das Konzentrationslager im Südharz zwischen 1943 und 1945. Sie war für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Sechs Ausstellungsposter wurden durch Schnitte zerstört. Schon Tage zuvor soll es im Gästebuch Einträge mit antisemitischen Inhalten gegeben haben. Da die Schäden kurzfristig nicht zu reparieren waren, wurde die Ausstellung auf Wunsch der KZ-Gedenkstätte vorzeitig abgebaut.
Am Dienstag den 6. April folgten ca. 150 Menschen dem Aufruf des Seminars für Neuere und Mittlere Geschichte gegen die Beschädigung zu protestieren und die Ausstellung „angemessen zu verabschieden“.

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  • Pressemitteilung Universität Göttingen und der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora 6.4.2010 >>
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Am Osterwochenende wurde auch die „Gedenkstätte Jüdischer Friedhof“ in Heiligenstatt beschädigt.
Mehr Infos findet ihr bei der Antifaschistischen Aktion Eichsfeld >>


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