+++Pressemitteilung der Here-To-Stay-Kampagne zur Hausdurchsuchung in der Roten Straße am 27. Januar 2010+++

Die Here-To-Stay-Kampagne verurteilt die Hausdurchsuchung in der Roten Straße am 27. Januar 2010 aufs Schärfste und erklärt sich uneingeschränkt solidarisch mit den Betroffenen.
Wir, die wir uns für den Erhalt von selbstverwalteten Wohnstrukturen in der Innenstadt (darunter auch die Häuser der Roten Straße 1-5 und Burgstraße 52) einsetzen, sehen diese Hausdurchsuchung eingebettet in eine gesellschaftliche Entwicklung, in der linker Alltag, wie er in den selbstverwalteten Häusern unserer Kampagne praktiziert wird, ebenso wie linke Politik kriminalisiert und dadurch stigmatisiert werden soll.
Besonders offensichtlich wird dies im leichtfertigen Umgang mit dem Begriff “Linksextremismus”, der reflexartig und undifferenziert seitens der Polizei und der Medien wiederholt verwendet wird.
Die Demonstration vom vergangenen Samstag war ein gerechtfertigter Ausdruck der Wut, die durch die Hausdurchsuchung entstanden ist, und setzt ein Zeichen gegen die pauschalen Vorwürfe gegen Linke. Das provokative Verhalten der Polizei während der Demonstration können wir nicht nachvollziehen und verurteilen es. Wir erklären uns solidarisch mit den Verletzten und Festgenommenen unter den Demonstrierenden.

„Here To Stay“ Kampagne
www.heretostay.de


Organisiert in:


ums ganze! @ facebook
ums ganze @ twitter


Banner 200*120



Wir bieten an:



Audio: UG Kongress 2013





Video:




Lesen und hören: