Anti-Korporations-Reader 2005

Gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen wie der A.L.I., der Antifa | Aktion & Kritik, der Redical [M] sowie diversen Einzelpersonen wurde im Sommer diesen Jahres ein neuer Anti-Korporations-Reader erstellt.
Im folgenden könnt Ihr unseren Beitrag zu dem Reader nachlesen.

Seilschaften – Netzwerke – Verbindungen

Über das Elitenwesen der studentischen Korporationen

Wenn mensch an studentische Verbindungen denkt ist die Assoziation mit dem Elite-Gedanken nicht weit. Der Elitebegriff (lat. = Auswahl) kann von verschiedenen Standpunkten betrachtet werden. Zum Einen beschreibt er eine Zusammenfassung überdurchschnittlich qualifizierter Personen (Funktionseliten), zum Anderen die herrschenden bzw. einflussreichen Kreise in einer Gesellschaft (Machteliten). Ebenso kann der Elitebegriff im militärischen Zusammenhang genutzt werden, wobei er besonders ausgebildete und bewaffnete Truppenteile beschreibt.
Zwar werden Mitglieder von Studentenverbindungen höchstwahrscheinlich einer Subsumtion ihrer selbst unter den funktionalen Elitebegriff zustimmen, jedoch verkennen diese die Kriterien der Qualifikation. Letztlich besteht die Hauptfunktion der Verbindungen darin, gesellschaftliche Macht zu bündeln und unter den eigenen Mitgliedern zu verteilen. Einige mögen in ihrer Erziehung auch eine besondere „Ausrüstung“ oder „Bewaffnung“ für den Kampf in der Gesellschaft sehen, irgendwelche relevanten Aussagen bezüglich der gesellschaftlichen Funktion lassen sich vom Standpunkt der letztgenannten Definition aber wohl nicht ernsthaft treffen. Deswegen wird im folgenden ausschließlich auf die Machtelitenbildung eingegangen.

1. Vetternwirtschaft und Elitedünkel gestern…
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden mit den Corps die ersten Studentenverbindungen nach heutigem Muster. Mitglieder der Corps waren fast ausschließlich adelige Studenten. Im Gegensatz zu den Burschenschaften und Landsmannschaften der damaligen Zeit, war es Ende des 19.Jahrhunderts nur noch mit Empfehlung der Alten Herren oder der Aktivitas des Corps möglich in die Verbindung des Corps aufgenommen zu werden. Weitere Vorrausetzungen waren hohe Eintrittsbeiträge und die Herkunft aus einem reichen, am besten adeligen Elternhaus. In den feudal-aristokratisch gesinnten Corps, mit dem Hohen Kösener Senioren-Convents Verband (HKSCV) als Dachverband, fand mensch fast ausschließlich Studenten aus dem Adel, aus Offiziersfamillien, aus Famillien von Industriellen, Bankiers, hohen Beamten oder Großgrundbesitzern. Die Karriereförderung und der Nepotismus (Vetternwirtschaft) waren in den Kösener Corps am stärksten ausgeprägt. Das bekannteste Corps-Mitglied zu dieser Zeit, Kaiser Wilhelm II., nannte die Erziehung im Corps „die beste Erziehung, die ein junger Mann für sein späteres Leben bekommt.“
Die ehemals bürgerlich- demokratischen Burschenschaften vollzogen spätestens mit dem Beginn des Kaiserreiches den ideologischen Schulterschluss mit den gesellschaftlichen Eliten. Ihnen kam jetzt die wichtige Aufgabe zu, bürgerliche Studenten zu „feudalisieren“ um sie so an vorindustriell- adlige Eliten zu binden.[1]
Das aufstrebende Industriebürgertum, geprägt von einem wachsenden Nationalismus, versuchte seine Position gegenüber der ebenfalls aufstrebenden Arbeiterbewegung zu verteidigen. Zusammen mit den traditionellen Eliten verfolgte man die wilhelminische Forderung nach einem deutschen „Platz an der Sonne“.[2]Zu dieser Zeit Mitglied in einer Studentenverbindung zu sein, bedeutete einen Aufstieg in das Establishment, in die Oberschicht Deutschlands, und zwar nicht nur innerhalb einer Stadt, sondern national. Man galt als Zugehöriger einer Elite, deren Mitglieder eine eigene Werte- und Normenvorstellung verband. Ein Beispiel hierfür ist das Duell mit Waffen bei Ehrverletzungen, das trotz des Verbots des Waffengebrauchs während der Kaiserzeit toleriert wurde.[3]
Neben dem Konstrukt der „Ständegesellschaft“ kam Ende des 19 Jahrhunderts mit dem völkisch-biologistischen Nationalismus noch ein ganz anderer Elitegedanke hinzu. In den Ausgaben der Burschenschaftlichen Blätter dieser Zeit findet man eine Vielzahl von nationalistisch- völkischen und rassistischen Artikeln. 1894 wurde dort ein Aufruf veröffentlicht, in dem die Verfasser die Gründung einer „all-germanischen Bewegung“ beschwören und zum „Kampf der Rassen“ aufrufen.[4]
Auch der moderne politische Antisemitismus, der sich zeitgleich rasend schnell in studentischen Kreisen verbreitete, hatte natürlich elitäre Komponenten. Die Juden wurden zur „Gegenrasse“ der arischen Rasse stilisiert, zu „Untermenschen“, die innerhalb Deutschlands zersetzend wirken und somit im „Kampf der Rassen“ der Hauptfeind waren.[5]
Mit der Abschaffung der Monarchie verloren die Corps ihre dominante Stellung als Rekrutierungsinstanz für die deutsche Elite an die Burschenschaften und vor allem an die katholischen Studentenverbindungen CV und KV. Die soziale Herkunft spielte bei den katholischen Verbänden eine nur untergeordnete Rolle. Wichtiger waren gemeinsame christliche Wertvorstellungen und Ideale. Im Gegensatz zu den aristokratischen Corps ermöglichten die katholischen Verbindungen auch Studenten aus den mittleren und unteren Schichten den gesellschaftlichen Aufstieg und das Erlangen hoher Positionen.[6]
Die Einflüsse der bürgerlich- demokratischen Errungenschaften der Weimarer Republik auf die Studentenverbindungen blieben sehr gering. Die Verbindungen waren weiterhin stark dem Monarchismus und der wilhelminischen Ära verhaftet.[7] „Die Legende vom `Dolchstoß` der `vaterlandslosen Gesellen` wurde genauso verbreitet wie monarchistisches Gedankengut. Schließlich bedeutete `Demokratie` für die Verbindungen `Herrschaft der Masse`- und zu dieser `Masse` wollte man nicht gehören.“[8]
Viele Korporationsstudenten zählten schon Mitte der zwanziger Jahre zu den Gründungsmitgliedern und Unterstützern des Nationalsozialistischen Studentenbundes (NSDStB). Auch die Göttinger Burschenschaft Holzminda engagierte sich schon früh im NSDStB.
„Schon 1929 trugen Bundesbrüder zu Band und Mütze stolz das Zeichen der Bewegung, und zwei Holzminder waren unter dem ersten Dutzend Mitglieder, die der NSDStB damals in Göttingen zählte (…) In Göttingen damals gab es kaum eine Versammlung des NSDStB, zu der wir nicht in Farben Vertreter schickten.“ [9]
Allerdings war das Verhältnis zwischen den Studentischen Korporationen und dem NSDStB auch von Konflikten geprägt. Vor allem das elitäre Selbstverständnis der Corps kollidierte mit der als populistisch empfundenen Ausrichtung des NSDStB. Der Konflikt wurde allerdings 1928 mit der Benennung des ehemaligen Corps-Studenten Baldur von Schirach zum „Führer“ des NSDStB abgemildert. Schon damals standen also Verbindungsstudenten an der Spitze des NSDStB und beeinflussten diesen mit den elitär-akademischen Vorstellungen der Korporationen.[10] Offensichtliches Ziel dieses Führungswechsels war die Anpassung an die Mentalität der Korporationen.[11]
Baldur von Schirach erklärte zu der Kooperation: „Es ist kein Zufall, daß der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund und die schlagenden Verbindungen eine gewisse Auslese des Menschenmaterials der heutigen Studentenschaft in ihren Reihen vereinen: der Wille zur Tat und zur Waffe hat hier die einzig wertvollen aktivistischen Elemente zusammengefasst.“[12]
Auch in der Zeit des Nationalsozialismus und nach dem Übergang der Deutschen Burschenschaft in den NSDStB besetzten Burschenschafter hohe Positionen in der neuen Verbindung. Die frisch gegründete „Alte Burschenschaft“ bestand fast nur aus ehemaligen „Alten Herren“ der verschiedenen Korporationen. Die Seilschaften der alten Verbindungen funktionierten auch während des Nationalsozialismus zur Zufriedenheit ihrer Protagonisten.[13]

2. Vetternwirtschaft und Elitedünkel heute…

Nach 1945 erstarkten die studentischen Verbindungen relativ schnell zu alter Blüte. Zunächst als nationalistisch und das Naziregime unterstützend eingestuft und daher verboten, wurden die Verbindungen Bündnispartner der Alliierten im Kampf gegen die „kommunistische Gefahr“. In der Folgezeit galten sie (zum größten Teil fälschlicherweise) als nicht belastet oder entnazifiziert. Zügig konnten die „Alten Herren“ daher ihre alten Seilschaften wieder in alter Form nutzen und Verbindungsbrüder teils offen, meist verdeckt, in gehobene Positionen hieven. Im Folgenden soll dargestellt werden, wie und auf welcher ideologischen Basis beruhend die Korporierten heutzutage ihre Beziehungen spielen lassen und inwiefern sie hierbei Erfolg haben.

2.1 Systematische Protektion und ideologische Unterfütterung
Bei der Rekrutierung ihres Nachwuchses werben Studentenverbindungen, Corps und Burschenschaften mit den beruflichen Vorteilen, die eine Mitgliedschaft mit sich führen kann. Häufig werden neben der Vergabe von Stipendien berufliche Einstiegsmöglichkeiten geboten.[14] Förderer und Finanziers des Nachwuchses sind ehemalige Aktive, die so genannten Alten Herren, zu denen zahlreiche Politiker und führende Wirtschaftsgrößen zählen.[15] Die Alten Herren sind verpflichtet dem Nachwuchs ideologisch und finanziell zu unterstützen.
Als primäre Aufgabe der Universitäten wird von den Korporationen die Vermittlung von Fachwissen angesehen, die akademische Erziehung sei hingegen Aufgabe der Verbindungen.[16]
Die spezifischen Erziehungsideale der durch Seilschaften, Vetternwirtschaft und elitären Standesdünkel geprägten Korporationen, ermöglichen korporierten Studenten den Zugang zu berufliche Stellen, deren Zugang Nichtkorporierten verwehrt bleibt.[17] „Hier werden Nachfolger aufgebaut, Geld und Einfluß geltend gemacht, Helfer und Verbündete unterstützt und beharrlich Männer für Machtpositionen selektiert.“[18] Diese Mauscheleien und „Pöstchenschieberei(en)“[19] schränken den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt ein und setzen die Chancengleichheit außer Kraft. Die Elite will sich selbst erhalten. Aus diesem Grund soll die Besetzung wichtiger Positionen mit identisch geprägten Kandidaten, die Reproduktion konservativer Wertvorstellungen gewährleisten.[20] „Die Masse ist nicht besonders klug. Die Masse ist noch weniger fleißig, und am allerwenigsten ist sie ausdauernd. Die Schwachen suchen das Kollektiv, um in der Addition der Masse sich stark zu fühlen…Dieser Masse gegenüber steht jene >Elite< , die [...] in jeder Gesellschaft vorhanden sein muss, um eine Ordnung in Freiheit und Recht zu gewährleisten. [...]"[21] Der zum elitären Kreis der Korporierten gehörende Ex-Innenminister Manfred Kanther[22] beschreibt, dass es das Ziel der Burschenschaften und Corps sei "[…] auch weiterhin national gesinnte Menschen in alle führenden Berufe unserer Gesellschaft (zu) entsenden."[23]
Je bedeutender die gesellschaftliche Position, desto eher ist sie mit einem Mann aus dem Milieu des gehobenen und konservativ eingestellten Bürgertums besetzt.[24] Treffend heißt es in der Zeitschrift Capital: "Wer in einer Studentenverbindung ist, hat für die Zukunft ausgesorgt -fährt wie von einem Turbo-Lader beschleunigt der Karriere entgegen."[25]
Folglich bekleiden zahlreiche Korporierte wichtige Positionen in Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichen Verbänden.

2.2 Verbindende Verbinder in Politik und Wirtschaft
Die Einflussnahme und Postenschieberei in der Politik begann bereits mit der ersten deutschen Nachkriegsregierung. So waren in der Adenauer-Ära so viele Ämter in den Ministerien von Alten Herren aus katholischen Korporationen besetzt, dass der Ex-Bundespräsident Theodor Heuß den Satz prägte: „In Bonn wird Zufall mit CV[26] geschrieben“. Denn während Mitglieder der Burschenschaften und Corps vor allem im Industrie- und Finanzsektor vertreten sind[27], lassen sich im CV neben Unternehmern[28] und Geistlichen[29] zahlreiche Politiker[30] wieder finden[31]. Allein neun CVer waren als Mitglieder der christlichen Parteien im 14. Bundestag vertreten (zusätzlich zwei in der FDP)[32]. In den Eigenwerbungen der zum CV gehörenden Verbindungen wird auf das Berufperspektiven eröffnende Netzwerk verwiesen: „Im CV sind neben den genannten Persönlichkeiten über 30000 weitere Akademiker und Studenten aktiv, damit ist der CV einer der größten Akademikerverbände Deutschlands“[33]
Diese Dominanz macht sich vor allem in der Politik bezahlt. Insbesondere katholische (CV und KV[34]), aber auch andere Korporationen, wurden in der Kohl-Ära seit 1989 kontinuierlich mit staatlichen Geldern unterstützt. Neben Korporationen aus dem evangelischen Wingolfbund (WB), dem Bund Deutscher Ingeneure-Corporationen (BDIC), dem musischen Sonderhäuser Verband (SV) erhielten vor allem CV- und dem KV-Verbindungen staatliche Zuschüsse von insgesamt 720.000 D-Mark[35]. Hierzu gehört auch die Förderung von politischen, korporationsspezifischen und eliteorientierten Tagungen, Schulungen und Seminaren. Diese tragen so bezeichnende Titel wie : „Verbindungsarbeit und Nachwuchsarbeit“, „Chargenschulung mit Schwerpunkt Presse und Öffentlichkeitsarbeit“ oder „Hat Deutschland zu wenig geistige Elite?“.
Trotz vermeintlich liberaler und dem Korporationswesen an sich feindlich gegenüber stehender politischer Ausrichtung sind auch in Parteien wie der SPD und den Grünen Mitglieder aus Korporationen vertreten. Als bekannteste Verbinder sind hier Johannes Kahrs[36] (SPD – aktuell im Bundestag), Norbert Kastner[37] (SPD – Oberbürgermeister Coburg) oder Rezzo Schlauch[38] (Grüne) zu nennen.
Bei gleichzeitigen Versuchen in der Öffentlichkeit die Bedeutung der hochfunktionellen und undemokratischen Netzwerke herunterzuspielen („Wenn sich einer bewerbe, sei das Korporiertsein letztlich nur ein kleiner Unterscheidungsgrad im Einheitsbrei.“ Oder: „Seilschaften oder Netzwerke gibt es seiner Meinung nach allerdings nicht. Mit Vorurteilen wie diesen tun sich Korporierte noch immer schwer.“), wird aus Gründen der Werbewirksamkeit, mit der eigenen Erfolgsgeschichte gern hausieren gegangen. So sind nach eigenen Angaben von den rund 20.000 Alten Herren der Corps ca. 600 als Hochschulprofessoren tätig; 2000 als Rechtsanwälte oder Notare. Die Anzahl von Geschäftsführern oder in Verbänden aktiver Corps wird auf 2.800 (14%) beziffert. Nahezu 3600 sind praktizierende Ärzte. Das durchschnittliche Monatseinkommen wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.[39]

3. Abschließende Betrachtung
Abschließend betrachtet zeigt sich, dass sich an der Funktion korporierter Protektion damals wie heute nicht viel geändert hat. Das Ziel war und ist gleich. Es geht einzig darum herrschende bzw. einflussreiche Kreise in dieser Gesellschaft mit eigenen, hier konservativen Leuten zu besetzen.
Damit stehen die studentischen Verbindungen mit diesem Eliten- und Protektions-Habitus in einer Gesellschaft, die auf Konkurrenz und Leistungsdenken beruht, natürlich nicht alleine. Letztendlich versuchen doch alle, die sich an dieser Form des politischen und gesellschaftlichen Systems beteiligen, irgendwie besser, schneller und weiter als der Rest zu sein. Offenbar sind die studentischen Verbindungen hierbei noch am Besten organisiert. Um also kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Wir wollen mit der Kritik an konservativer Elitenbildung nicht die Elitenbildung in der parlamentarischen Demokratie als demokratiefeindlich kritisieren. Wir kritisieren vielmehr einen politischen Gegner (weil völkisch-nationalistisch, sexistisch etc.), der sich letztendlich genauso verhält wie alle anderen Akteure, die das Konkurrenz- und Leistungsprinzip unterstützen.

[1] Diedrich Heiter/Alexandra Kurth, Bürgerliche Revolutionäe – Antisemitische Nationalisten. Der Weg zum Ersten Weltkrieg, S. 71, in Diedrich Heither u.a., Blut und Paukboden, 1997.
[2] Reader über Burschenschaften, ASTA der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 2002, S. 16/17.
[3] Vgl. Reader über Burschenschaften, ASTA der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 2002, S. 16/17.
[4] Diedrich Heither/Alexandra Kurth, Bürgerliche Revolutionäe – Antisemitische Nationalisten. Der Weg zum Ersten Weltkrieg, S.71, in Diedrich Heither u.a., Blut und Paukboden, 1997.
[5] Diedrich Heither u.a., Blut und Paukboden, 1997, S. 94 ff.
[6] Vgl. Felix Krebs in: Anna Beyer u.a., „… und er muss deutsch sein“, Hamburg 2000, S. 180.
[7] Vgl. Diedrich Heither u.a., Blut und Paukboden, 1997, S. 181.
[8] Diedrich Heither u.a., Blut und Paukboden, 1997, S. 181.
[9] Alte-Herren-Zeitung der Burschenschaft Holzminda, Göttingen 1935, S.55, zitiert nach Horst Bernhardi, Die Göttinger Burschenschaft 1933 – 1945. Ein Beitrag zur studentischen Geschichte in der nationalsozialistischen Zeit, in: darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert. Im Auftrage der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung herausgegeben von Paul Wentzcke, Bd.1, Heidelberg 1957, S.205-247, hier, S.207 f.
[10] Vgl. Heither in: Blut und Paukboden, S.95.
[11] Vgl. ebenda.
[12] Baldur von Schirach, Wille und Weg des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes, S.5, zitiert nach Heither u.a., Blut und Paukboden, 1997, S.95.
[13] Vgl. Heither in: Blut und Paukboden, 237-249.
[14] Vgl. Peter Schmitt: „Es ist natürlich etwas anderes, wenn man weiß, der andere war auch aktiv“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.03.2000)
[15] Vgl. „Gute Verbindungen nach rechts“ (http://www.Freitag.de/2001/30/01300402.php)
[16] Vgl. Krebs 2000, S. 182
[17] Vgl. Krebs 2000, S. 181ff
[18] Robert W.Conell: Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeit. Opladen 1999; S.226 zitiert nach „Elite sein- Ziel korporationsstudentischer Erziehung
[19] Vgl. Christian Röwekamp (Westdeutsche Zeitung, 1.April 2000)
[20] Vgl. Stephan Peters Elite sein- Ziel der korporationsstudentischer Erziehung
[21] Prof. Hettlage (1966),damaliger Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Zitiert nach Krebs 200?, S. 183
[22] Alter Herr des Studentencorps Guestphalia et Suevoborussia (Vgl. Krebs 200?, S. 183)
[23]Vgl. Krebs 2000, S. 183
[24] Vgl. Stephan Peters: „Elite sein -Ziel korporationsstudentischer Erziehung“
[25] zitiert nach: „Kollektive Kampftrinker: Einmal korporiert, immer korporiert (http://www.jungewelt.de/2000/08-04/017.shtml)
[26] Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen.
[27] Vgl. Krebs 2000, S. 180
[28] z.B. Hans und Friedrich Berentzen,
[29] z.B. Joseph Alois Ratzinger (Papst Benedikt XVI), Eugenio Pacelli (Papst Pius XII); Anton Schlembach (Bischof v. Speyer).

[30] z.B. Edmund Stoiber, Erwin Teufel, Jürgen Rüttgers, Friedrich Merz, Klaus Kinkel oder Roland Koch usw. usw.
[31] Wer sich über weitere Verbinder aus dem CV informieren möchte: http://de.wikipedia.org/wiki/Cartellverband
[32] In der Legislaturperiode von 1987 bis 1991, also zur Hochzeit christdemokratischer Macht, waren allein 30 CVer im Bundestag vertreten.
[33] „Berühmte Mitglieder“ (http://saxo-thuringia.de/mitglied.htm)
[34] Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine.
[35] Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe der PDS, Finanzielle Unterstützung von studentischen Korporationen aus Bundesmitteln, Budnestagsdrucksache 13/7686 vom 15.05.1997.
[36] Wingolfsbund.
[37] Schülerverbindung Casimiriana Coburg.
[38] Rezzo Schlauch war lange Zeit bei der Saxo-Silesia Freiburg und hat dort insgesamt 5 Mensuren geschlagen – ist ausgetreten, als ihm die Verbindung zu „unliberal“ wurde. Diskutiert aber auch jetzt noch ganz gerne mit ihnen weiter.
[39] Vgl. Peter Schmitt: „Es ist natürlich etwas anderes, wenn man weiß, der andere war auch aktiv“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.03.2000)


Organisiert in:


ums ganze! @ facebook
ums ganze @ twitter


Banner 200*120



Wir bieten an:



Audio: UG Kongress 2013





Video:




Lesen und hören: